chinesiches Zeichen

Erster Weltgebetstag für die Kirche in China: Weltweites Echo und massive Einschränkungen

Zum ersten Mal fand am 24. Mai 2008 der weltweite Gebetstag für die Kirche in China statt, den Papst Benedikt XVI. vor einem Jahr in seinem Brief an die Kirche in China angeregt hatte (vgl. China heute 2007, Nr. 4-5, S. 136- 183).
 Bei der Wahl des Datums 24. Mai – Gedenktag der Jungfrau Maria unter dem Titel Hilfe der Christen – bezog sich der Papst in seinem Brief ausdrücklich auf das Marienheiligtum von Sheshan in Shanghai, wo diese besonders verehrt wird. Der Sheshan ist mit seiner Marienbasilika einer der wichtigsten katholischen Wallfahrtsorte in China. Jedes Jahr im Mai zieht er Zehntausende von Pilgern aus ganz China an (siehe Historische Notizen dieser Nummer).
 Der Gebetstag wurde, trotz manchenorts massiver Einschränkungen der Behörden, auf dem Sheshan und in der katholischen Kirche Chinas begangen.

Restriktionen der Wallfahrt zum Sheshan im Vorfeld des 24. Mai. Die Behörden, die aufgrund des Papstbriefes in diesem Jahr angeblich bis zu 200.000 Pilger erwartet hatten, ergriffen Maßnahmen zur Einschränkung und Überwachung der Wallfahrt. Wie die Nachrichtenagentur UCAN berichtete, hatten Regierungsbeamte in verschiedenen Provinzen Chinas die Priester davor gewarnt, im Mai den Sheshan zu besuchen oder Wallfahrten dorthin zu veranstalten. Reisebüros in der Nachbarprovinz Zhejiang lehnten es ab, im Mai Pilgerreisen zum Sheshan zu organisieren. Ein Untergrund-Kirchenführer der Diözese Wenzhou in der Provinz Zhejiang berichtete, auch sie seien von den Behörden aufgefordert worden, Sheshan im Mai zu meiden. Einige Gruppen pilgerten daher schon im April zu dem Wallfahrtsort. Insbesondere Katholiken aus dem Untergrund, die regelmäßig den Sheshan besuchen, wollten die für Mai geforderten Registrierungen vermeiden. Es wurde vermutet, die Restriktionen und Kontrollen stünden auch in Zusammenhang mit den Spannungen im Umfeld der Unruhen in Tibet und den bevorstehenden Olympischen Spielen. Jede größere Menschenansammlung werde derzeit als Gefahr betrachtet.
Die beiden offiziellen katholischen Leitungsgremien – die Patriotische Vereinigung der chinesischen katholischen Kirche und die (vom Vatikan nicht anerkannte) chinesische Bischofskonferenz – riefen in einer am 3. April veröffentlichten Bekanntmachung alle Diözesen in China dazu auf, nur lokale Wallfahrten durchzuführen und nicht in andere Provinzen zu pilgern. Am 23. April bat auch die Diözese Shanghai auf ihrer Webseite Pilger aus ganz China, im Mai nicht den Sheshan zu besuchen, um Überfüllung und andere Gefahren zu vermeiden.

Am Eingang des Marienschreins in Sheshan richtete die Shanghaier Regierung Sicherheitskontrollen ein, meldete UCAN. An den Laternenpfosten entlang des Pilgerwegs vom Fuß des Hügels bis oben zur Basilika wurden Überwachungskameras angebracht. Rund 200 Polizisten sollen im Monat Mai auf dem Gelände stationiert worden sein. Die Behörden ordneten an, dass die Wallfahrtsstätte diesen Mai keine Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger anbieten dürfe. Hotels und Restaurants in der Nähe des Sheshan wurden angewiesen, keine katholischen Pilger aufzunehmen. Über die Shanghaier Medien wurden Einschränkungen des Straßenverkehrs um den Sheshan zwischen 30. April und 25. Mai bekannt gegeben.

Aufgrund der starken Kontrollmaßnahmen der Behörden lagen die Pilgerzahlen bereits in den ersten Maitagen weit unter denen der Vorjahre. Nur rund 5.000 Wallfahrer besuchten den Schrein zwischen 30. April und 4. Mai, während im letzten Jahr allein am 1. Mai 10.000 Pilger kamen. Dem Wallfahrtsort fehlte – so Besucher – in diesem Jahr die sonst übliche intensive spirituelle Atmosphäre. In den letzten Jahren gab es während der Wallfahrt stets auch von jungen Katholiken organisierte Treffen, Singen geistlicher Lieder unter Leitung der Studenten des Priesterseminars und verschiedene Informationsangebote zum christlichen Glauben.

Im Vatikan sei man, so UCAN, überrascht gewesen über die restriktiven Maßnahmen der Regierung, doch man habe auf eine offizielle Erklärung verzichtet. Vielmehr hoffe man, dass die Behörden mit der Zeit erkennen, dass spirituelle Initiativen nicht gegen die Behörden gerichtet seien, sondern vielmehr den Gläubigen eine Chance zur Vertiefung ihres Glaubens bieten.

Der 24. Mai auf dem Sheshan. Am Gebetstag selbst besuchten aufgrund der Restriktionen nur 2.500 Gläubige den Sheshan. Die Gläubigen der Diözese Shanghai – die in diesem Jahr im Übrigen auf 400 Jahre Evangelisierung zurückblickt – ließen sich jedoch nicht davon abbringen, den Gebetstag trotzdem in gebührender Form zu feiern. Während des gesamten Monats Mai pilgerten viele Gläubige zur Kirche der Muttergottes von Lourdes in der Sonderwirtschaftszone Pudong, dem zweitgrößten Wallfahrtsort in Shanghai.
 Auf dem Sheshan hieß das am Fuße des Berges gelegene Priesterseminar alle Pilger mit einem großen Transparent willkommen. Der 92-jährige Bischof Aloysius Jin Luxian sj von Shanghai kam sowohl am 1. Mai zur Eröffnung des Marienmonats als auch am 24. Mai auf den Sheshan.  

 

Am 24. Mai versammelten sich alle Priester und Schwestern sowie kirchliche Mitarbeiter und Vertreter der Shanghaier Gemeinden auf dem Sheshan. Nach Vorgaben der Lokalregierung durften an dem Tag nur Mitglieder der Diözese Shanghai an der Wallfahrt teilnehmen, laut Augenzeugenberichten sollen aber auch Katholiken anderer Diözesen sowie Untergrundkatholiken anwesend gewesen sein, so eine 100-köpfige Pilgergruppe aus Wenzhou, die allerdings mit offizieller Erlaubnis als Chor fungierte. Die Präsenz von uniformierten Polizisten und Sicherheitsbeamten in Zivil war groß. Auf dem Berg und in der Umgebung sollen an dem Tag 2.000 Polizei- und Regierungsbeamte stationiert gewesen sein. UCAN zitierte eine Katholikin mit den Worten: „Hier ist so viel Polizei. Die Muttergottes scheint im Gefängnis zu sein.“

Die Wallfahrt erstreckte sich über mehrere Stationen. Eine Statue der Muttergottes von Sheshan wurde von den Seminaristen feierlich den Hügel hinauf über die Kreuzwegstationen in das Innere der Basilika getragen, begleitet von Weihbischof Xing Wenzhi, Priestern, Schwestern und Gläubigen. Während der Prozession sangen die Gläubigen Marienlieder und beteten den Rosenkranz. Der Bischof betonte die Bedeutung des Tages, „an dem wir entdecken, dass Maria die Kirche von China schützt, wie sie einst ihren Sohn Jesus schützte“. 

 

In der Marienbasilika, die bereits vollständig gefüllt war, hielt Priester Gao Chaopeng, Dozent am Priesterseminar, die Predigt. Er sprach von der Fürsorge und Liebe des Papstes und aller Christen in der Welt für die chinesische Kirche. „Wir sind kein Waisenkind mehr, sondern Familienmitglied der Universalkirche. ... Wir müssen der Jungfrau von Sheshan alle Schwierigkeiten der Kirche in China hingeben.“ Er bat auch um das Gebet für die Opfer des Erdbebens in Sichuan und den Erfolg der Olympischen Spiele.

Zum Abschluss beteten alle gemeinsam das von Papst Benedikt eigens für den 24. Mai verfasste und in der Diözese gedruckte „Gebet zu Unserer Lieben Frau von Sheshan“ (siehe Dokumentation).

 

Die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am 24. Mai lediglich, dass sich 2.350 Katholiken versammelt hätten, um für die Opfer des Erdbebens zu beten. Der Bericht erwähnte weder den Festtag noch den Brief des Papstes.
Nach Angaben von Asianews standen der Untergrundbischof von Shanghai, Joseph Fan Zhongliang sj, und seine Priester bereits seit Monatsbeginn unter noch strengerer Kontrolle als sonst.

Restriktionen in weiteren Diözesen. Auch in anderen chinesischen Diözesen, so Asianews, gab es im Vorfeld und um den 24. Mai starke Kontrollen und Einschränkungen. Alle Diözesen hatten sich auf den Gebetstag vorbereitet. Etwa ein Dutzend Priester der Untergrunddiözese Zhengding (Hebei) wurde am 23. Mai verhaftet und nach dem 25. Mai wieder freigelassen. Einige wurden gezwungen, in Begleitung der Polizei „eine Fahrt zu unternehmen“ oder sich zu Hause bzw. im Hotel aufzuhalten. Die offiziellen Priester der Diözese Shaanbei (Shaanxi) mussten vom 23.–25. Mai zu einem buddhistischen Tempel reisen. Sie durften erst am 25. Mai in ihre Diözese zurückkehren. Den Priestern der Diözese Hohhot (Innere Mongolei) ordnete das Religionsbüro an, „nicht auf den Aufruf des Papstes von Rom zu antworten“. Ihnen wurde jegliche öffentliche Geste des Gebets für die Kirche in China am 24. Mai untersagt.

In der Diözese Taiyuan (Shanxi) wurde der traditionelle Wallfahrtsort Bansishan mit dem Schrein der Muttergottes der Gnade von der Lokalregierung geschlossen. Am 24. Mai blockierten Tausende von Polizisten die Zufahrtsstraße zum Schrein, um den Pilgerstrom zu stoppen. Nach Augenzeugenberichten übertraf die Zahl der Polizeikräfte allerdings bei weitem die Zahl der Pilger. Den Priestern der Diözese Xuanhua (Hebei) wurde mit „ernsthaften Konsequenzen“ gedroht, sollten sie es wagen, am 24. Mai religiöse Aktivitäten durchzuführen. Das gleiche geschah den Untergrundpriestern von Linqing (Shandong).

Trotz der Einschränkungen fanden an vielen Orten kirchliche Veranstaltungen zum Gebetstag statt. In Beijing z.B. versammelten sich Priester und Vertreter der verschiedenen Gemeinden der Diözese zu einer Wallfahrt zur Housangyu-Kirche. Die Zahl der Wallfahrer soll im Vorfeld auf 100 beschränkt worden sein. In Xi’an wurde den ganzen Tag über in der Kathedrale das Allerheiligste ausgesetzt. Verschiedene Gruppen pilgerten zu nahe gelegenen Marienschreinen.

Wallfahrer aus Hongkong behindert. 80 Katholiken aus Hongkong, die bereits in Shanghai angekommen waren, durften nicht zum Sheshan fahren. Es handelte sich um eine Gruppe der Pfarrei St. Joseph in Hongkong, die sich im Vorfeld nicht bei den Behörden gemeldet hatte. Ursprünglich hatte Kardinal Joseph Zen eine Fahrt zum Sheshan am 24. Mai mit mehreren Hundert Hongkonger Pilgern geplant. Aufgrund der Restriktionen wurde die Pilgerfahrt jedoch abgesagt. Eine weitere Gruppe von 37 Hongkonger Pilgern der Pfarrei Maria Hilfe der Christen, die sich angemeldet hatte, durfte am 26. Mai zum Sheshan reisen.

Kardinal Zen zu den Restriktionen. Kardinal Zen schrieb in einer Analyse für die Nachrichtenagentur Asianews (veröffentlicht am 23. Mai): „Die Behörden behindern nicht nur die Wallfahrten, sondern haben vielen Priestern aufgetragen, im Monat Mai jede pastorale Aktivität zu unterlassen, als ob in diesem Monat die Revolution stattfinden würde. Ein Untergrundpriester sagte, er stehe seit Anfang Mai Tag und Nacht unter Bewachung zweier Polizisten. Sie würden ihm selbst zum Arzt oder Zahnarzt folgen. Ich kann mir nicht vorstellen, was sie [die Behörden] denken, was die Katholiken im Mai tun. Sie sind voller Furcht.“

Die Angst der chinesischen Behörden sei „ein negatives Element“, das den Gesten der Freundschaft und der Annäherung der vergangenen Monate entgegenstehe, beispielsweise dem jüngsten Konzert des Chinesischen Philharmonischen Orchesters im Vatikan (7. Mai 2008). „Die positiven Zeichen kommen von den Spitzen, die negativen von den mittleren Hierarchieebenen. Letztere fürchten eine Normalisierung der Beziehungen zwischen China und dem Vatikan, weil sie Angst haben, die erworbenen Privilegien zu verlieren“, schreibt der Kardinal. Er sieht darin ein Missverständnis. Vielleicht dächten die Parteifunktionäre an einen „wahrhaftigen Krieg“, wo die Kirche von einem „Sieg des Herrn“ spreche. In Wirklichkeit handle es sich bei den Anliegen der Katholiken um eine spirituelle Revolution, die niemandem schade, sondern allen nütze. „Wenn Unsere Liebe Frau siegt, dann siegen wir alle.“ Trotz aller Hemmnisse zahle es sich aber aus, optimistisch zu bleiben, gerade jetzt angesichts des Erdbebens, wo sich China geöffnet habe für internationale Hilfe und mehr Transparenz zeige, so Kardinal Zen. – Die Diözese Hongkong hatte zu einer Novene in allen Maria geweihten Gemeinden sowie zwei Tagen des Gebetes mit Prozessionen für die Kirche in China aufgerufen. Die Novene endete mit einer Versammlung in der Kirche Maria Hilfe der Christen.

Auch in Taiwan wurde zum Gebet für die Kirche in China aufgerufen. Die Liturgiekommission der Bischofskonferenz hatte Texte für die Messfeiern zu Ehren der Muttergottes veröffentlicht, die von der Webseite der Bischofskonferenz heruntergeladen werden konnten.

Gottesdienst in Rom und Wort des Papstes. In Rom feierten am 24. Mai 500 chinesische Katholiken – sowohl aus der offiziellen wie aus der Untergrundkirche – eine gemeinsame Messe in der Basilika Santa Maria Maggiore. Sie reisten aus verschiedenen Städten Italiens an, unter ihnen viele Priester, Seminaristen und Ordensschwestern. Auch chinesische Katholiken aus Hongkong, Singapur und Taiwan nahmen an dem Gottesdienst teil.

In Italien leben nach Schätzungen der Caritas rund 180.000 Chinesen, 3.000 davon seien Katholiken. Der Messe stand Ivan Kardinal Dias, der Präfekt der Kongregation für die Glaubensverbreitung, vor. Papst Benedikt XVI. hatte ein Grußwort geschickt, in dem es hieß, er wolle heute im Geiste anwesend sein. In seiner Predigt ging Kardinal Dias vor allem auf das Thema Versöhnung ein. „Im Himmel wird es keine offiziellen oder Untergrundkatholiken mehr geben, weil wir alle Kinder Gottes sein werden. Für den Papst sollte diese Einheit auch schon auf Erden sichtbar sein.“ Er verwies auf „die Leiden der Vergangenheit“ und rief alle zur Vergebung auf. Auch erinnerte Kardinal Dias an jüngste Zeichen der Entspannung in den Beziehungen zwischen China und dem Vatikan, wie das erwähnte Konzert des Chinesischen Philharmonischen Orchesters, das „Regierungsbehörden dem Heiligen Vater offerierten“, wie auch die Appelle und Gebete von Papst Benedikt für die Opfer und Überlebenden des Erdbebens in Sichuan. Der Gottesdienst endete mit dem Gebet zum 24. Mai. – Kardinal Dias hatte im Vorfeld des Gebetstages in einem Schreiben an alle kontemplativen Frauenorden um das Gebet für die Kirche in China und das Studium des Papstbriefes gebeten.

Am darauffolgenden Sonntag kamen viele der chinesischen Pilger zum Angelus-Gebet auf den Petersplatz. Nach dem Angelus ließ der Papst den anwesenden Chinesen einen besonderen Gruß zukommen:


Mit großer Zuneigung grüße ich die Pilger chinesischer Sprache, die aus ganz Italien anlässlich des Weltgebetstages für die Kirche in China nach Rom gekommen sind. Der barmherzigen Liebe Gottes vertraue ich all eure Mitbürger an, die in diesen Tagen infolge des Erdbebens, das ein großes Gebiet eures Landes getroffen hat, ums Leben gekommen sind. Ich erneuere meine persönliche Nähe gegenüber all jenen, die Stunden voll Angst und Leid durchleben. Dank der brüderlichen Solidarität aller möge die Bevölkerung jener Landesteile bald zur Normalität des Alltags zurückkehren können. Zusammen mit euch bitte ich Maria, Hilfe der Christen, Unsere Liebe Frau von Sheshan, „den Einsatz all derer zu unterstützen, die in China unter den täglichen Mühen weiter glauben, hoffen und lieben, damit sie sich nie fürchten, der Welt von Jesus und Jesus von der Welt zu erzählen“, und dabei „stets glaubwürdige Zeugen“ seiner Liebe bleiben, „indem sie mit dem Felsen Petrus vereint bleiben, auf den die Kirche gebaut ist“.

P. Federico Lombardi sj, Direktor des Pressebüros des Heiligen Stuhls, erwähnte in einem Kommentar auch den Gebetstag in China. Er sprach vom Streben der Katholiken Chinas nach freier Glaubensäußerung und der Tragödie des Erdbebens; die Kirche wünsche dem bevölkerungsreichsten Land der Erde wahrhaftig menschliches und spirituelles Wohl. „Es ist nur gerecht, auf eine friedliche Beziehung zwischen dem Heiligen Stuhl und China zu hoffen, denn die Kirche kann wirklich und wahrhaft chinesisch und gleichzeitig auch katholisch sein,“ so Lombardi. An positiven Zeichen fehle es nicht.

Auch in vielen anderen Ländern, so Deutschland – hier u.a. in Sankt Augustin –, wurde am Wochenende des 24. Mai in Gottesdiensten der Kirche in China gedacht. In vielen Gottesdiensten wurde insbesondere auch an die Erdbebenopfer von Sichuan erinnert. – Auch die Deutsche Bischofskonferenz hatte sich das Gebetsanliegen des Papstes nachdrücklich zu eigen gemacht und zum Gebet für die chinesische Kirche in den Gottesdiensten aufgerufen. Das China-Zentrum hat zum Gebetstag ein Set von Materialien zusammengestellt, das unter der Webseite www.china-zentrum.de abrufbar ist.

Quellen (alle 2008): Agenzia Fides 21.05.; Asianews 15.,22.,23.,24.,28., 31.05; Radio Vatikan 23.,24.05.; Reuters 26.05.; The Tablet 19.04.; UCAN 22.,23.04; 1.,2.,7.,16.,26.,29.05.; Zenit 26.05.; www.dbk.de/ aktuell/meldungen/01660/index.html; www.catholic-sh.org.; www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2008. – Die Fotos zeigen die Wallfahrt auf dem Sheshan am 24. Mai 2008 und wurden der Webseite der Diözese Shanghai entnommen.

Katharina Feith – Katharina Wenzel-Teuber

Aus: China heute 2008, Nr. 3, S. 67ff



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