chinesiches Zeichen

Segen und Schatten über den Olympischen Spielen

100-Tage-Countdown mit Gebeten für gute Spiele. Rund drei Monate vor Beginn der Wettkämpfe wurde in allen fünf anerkannten Religionen Chinas für ein gutes Gelingen der Spiele gebetet. Oft war dies verbunden mit Gebeten für die Opfer des schweren Erdbebens in Sichuan. Dass gerade auch staatliche Medien, lokale Regierungs- und Parteiwebseiten über diese Gebetsveranstaltungen berichteten, zeigt, wie erwünscht solche staatstragenden Gesten seitens der Religionen sind.

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Chinas Religionen vor den Olympischen Spielen: Bittrituale und "business as usual"

„Ich verspreche, dass die religiösen Dienste, die wir während der Spiele in Beijing anbieten, genauso gut sein werden wie alles, was bei früheren Spielen geleistet wurde.“ Das erklärte Ye Xiaowen, der Direktor des Nationalen Büros für religiöse Angelegenheiten (BRA, englisch SARA) am Rande des 17. Parteitags der KPCh im Oktober.

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Religionen bereiten sich auf die Olympischen Spiele vor

Vor Beginn der Olympischen Spiele 2008 finden Vorbereitungen auch im religiösen Bereich statt. Im Olympischen Dorf in Peking wird es ein religiöses Zentrum (religious service center) geben. Während der Olympischen Sommerspiele (8.–24. August) und der Paralympischen Spiele (6.–17. September) sollen dort religiöse Amtsträger stationiert werden und buddhistische, christliche, hinduistische, jüdische und muslimische religiöse Feiern für Athleten und ihre Teams anbieten. Sogar eine temporäre Kirche wird im olympischen Dorf aufgebaut sein. Auch in den olympischen Dörfern in Qingdao (Austragungsstätte der Segelwettbewerbe) und Hongkong (Reitwettbewerbe) wird es Gebetsräume für die Athleten geben.

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