Das China-Zentrum e.V. besteht seit 1988. Der als gemeinnützig anerkannte Verein fördert Begegnungen und den Austausch zwischen den Kulturen und Religionen im Westen und in China.

Auf Spurensuche 1978–2018: Zur Entwicklung des chinesischen Buddhismus in der Gegenwart

Wenn sich Ende 2018 die politische Initiative zur Wiedereinführung einer staatlich garantierten Glaubensfreiheit in der Volksrepublik China zum vierzigsten Male jährt, dürften chinesische Buddhisten mit gemischten Gefühlen auf die vier Dekaden zurückblicken. Als „Jubiläumsjahr“ für die wiedergewonnene Freiheit des religiösen Glaubens wurde 2018 bisher nicht gefeiert, obwohl in der Regel das Dritte Plenum des 11. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas vom Dezember 1978 als politisches Startsignal für die Wiederbelebung des Buddhismus nach den Wirren der Kulturrevolution betrachtet wird. Die Glaubensfreiheit  ging in die neue Verfassung von 1982 ein, und es kam – schon in deren Vorfeld – das wegweisende „Dokument Nr. 19“ über „Die grundlegende Sicht und Politik in der Religionsfrage während der sozialistischen Periode unseres Landes“ vom März 1982 in Umlauf.
Welchen Verlauf nahm die Suche nach den eigenen Spuren, die chinesische Buddhisten seither betrieben haben? Welche Blickwinkel eröffnen sich, wenn von außerhalb eine Spurensuche nach buddhistischem Leben in China erfolgt?
[mehr...]

Teilen Sie diesen Artikel

Nach oben scrollen