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„Zwei kleine Kupfermünzen“ und noch viel mehr. Chinesische Protestantinnen und ihr Beitrag zur Kirche – Fälle aus Vergangenheit und Gegenwart

Fredrik Fällman
Beobachtungen christlicher Gemeinden weltweit, inklusive China, zeigen, dass Frauen in den meisten der gegebenen Szenarien die Mehrheit ausmachen. Man könnte sagen, dass Frauen das Rückgrat der Kirche waren und noch sind, angefangen mit den Frauen um Jesus bis zu den heutigen Untersuchungen, die zeigen, dass Frauen die Mehrheit der aktiven Kirchenmitglieder bilden, in China wie anderswo. Der relative Mangel an männlichen Kirchgängern ist ausführlich in vielen Kirchen und Denominationen im Westen diskutiert worden und es hat auch eine Reihe an Erhebungen und Studien gegeben, die den Versuch unternommen haben, diese Situation zu dokumentieren und zu analysieren. Jüngste Untersuchungen deuten des Weiteren darauf hin, dass Frauen im Allgemeinen religiöser sind als Männer, insbesondere bei den Christen. In den ersten Dekaden nach Mao Zedongs Tod ist möglicherweise die Tendenz zu einer Mehrheit älterer Frauen in China sogar stärker gewesen als im Westen, da weniger junge Leute sich sicher genug fühlten, um ihrem Glauben öffentlich Ausdruck zu verleihen, oder bereit waren, die Konsequenzen in Schule oder Beruf zu tragen. Auch weiß die chinesische Regierung um die Situation einer Majorität an Frauen in der Kirche, insbesondere auf dem Land. Es gibt sogar einen typischen chinesischen Ausdruck für dieses Phänomen, „lao san duo“ 老三多 (die alten drei Vielen), dies bedeutet „viele Frauen, viele alte Menschen, viele mit geringem kulturellem [Bildungs-]Niveau“ (妇女多、老人多、文化程度低者多).
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