„Maßnahmen für die Verwaltung religiöser Informationsdienste im Internet“ treten in Kraft

Katharina Wenzel-Teuber
Chinas Religionsgemeinschaften haben das Internet und die sozialen Medien von Anfang an intensiv genutzt, um sich zu vernetzen und auch Menschen außerhalb der religiösen Kreise zu erreichen. Die chinesische Religionspolitik sah schon lange Regulierungsbedarf bezüglich des Phänomens der „Cyber-Religion“. Nach langer Ankündigung und mehr als drei Jahre nach Publikation eines Entwurfs zur Einholung von Meinungen (siehe China heute 2018, Nr. 3, S. 146) veröffentlichte das Nationale Büro für religiöse Angelegenheiten am 3. Dezember 2021 zusammen mit vier weiteren Behörden – darunter das Ministerium für öffentliche Sicherheit und das Ministerium für Staatssicherheit – „Maßnahmen für die Verwaltung religiöser Informationsdienste im Internet“ (Hulianwang zongjiao xinxi fuwu guanli banfa 互联网宗教信息服务管理办法).
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